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Alexander Gurjanow:


11.05.2012 20:12

Belarus soll Exporte erweitern und diversifizieren


MINSK, 11. Mai (BelTA) – Belarus soll die Exporte erweitern und diversifizieren. Solche Meinung äußerte der stellvertretende Außenminister Alexander Gurjanow.

"In den ersten Monaten dieses Jahres haben wir eine sehr positive Situation im Außenhandel, wir arbeiten mit einer positiven Handelsbilanz, was sowie für die Exporte der Waren, als auch für die der Dienstleistungen gilt", bemerkte der stellvertretende Minister.

Die wichtigste Frage, die heute auf der Tagesordnung steht, sei nach der Meinung von Gurjanow die Qualität des Außenhandels. "Wir arbeiten gut, wir setzen alle Möglichkeiten des Einheitlichen Wirtschaftsraums um, unsere Lieferungen nach Russland und Kasachstan wachsen ständig. Unsere Hauptaufgabe ist aber heute eine aktive Arbeit auf den neuen Märkten, wodurch wir unsere Exporte erweitern können. Hier haben wir die Märkte von Asien, Amerika, Afrika erschlossen und 18 neue Länder für uns bestimmt, wohin noch die Lieferungen durchgeführt werden sollten", sagte der stellvertretende Minister.

Notwendig ist auch die Vervollkommnung der Struktur der Exporte. "Neben der geografischen Erweiterung muss noch die Diversifizierung der Waren sein. Das heißt, vor uns steht noch eine Frage über die Erweiterung der Nomenklatur der Exporte, über die Vermeidung der Abhängigkeit von Erdöl und Erdölprodukten. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr durch die notwendigen Maßnahmen den positiven Saldo des Außenhandels auf einem guten Niveau aufrechterhalten werden können", sagte Alexander Gurjanow.

Laut dem stellvertretenden Minister umfasse heute der belarussische Außenhandel mehr als 170 Länder. In diesem Jahr sei das Land in die Märkte von 20 neuen Ländern eingestiegen, vor allem seien das Myanmar, Ghana usw. Belarus liefere in diese Länder in erster Linie Kalidüngemitteln, Technik, darunter auch Automobiltechnik usw.

Der stellvertretende Minister verwies auch auf die Arbeit der Unternehmen im Einheitlichen Wirtschaftsraum, die deutlich verstehen sollten, was der EWR mitbringe, und die Hauptrichtungen ihrer Arbeit bestimmen sollten.

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